Feedback

„Die Arbeit mit Ursula Wiezel hat uns in der Kita Seeburg näher an die Kinder gebracht und den Teamzusammenhalt gestärkt. Wir haben gelernt noch intensiver mit den Kindern und vor allem mit ihren Interessen und Bedürfnissen zu arbeiten. Dies fördert ein sehr engagiertes Arbeiten im Team aber auch in der Kindergruppe. Zu sehen wie sich die Arbeit in der Kita verändert, erfüllt uns mit grosser Freude und lässt uns sehr motiviert ins neue Jahr starten.“
(Kita Seeburg, Luzern)

„Das Projekt „praxisbezogene Bildungsarbeit“ ermöglichte uns eine Einführung und Vertiefung ins Beobachten und ins Erkennen der Interessen der Kinder. Auf der Basis der Kinder-Beobachtungen schaffen wir nun eine dementsprechende Umgebung für die Kinder. Das heißt wir ergänzen, überprüfen und optimieren unsere Kitamaterialen ständig und passen sie den kindlichen Bedürfnissen an. Gleichzeitig sind in unserer Kita Bildungsräume (nach Berliner Bildungsprogramm) entstanden. Das Team entwickelt sich jetzt auch durch laufendes Reflektieren und gemeinsames Auswerten weiter.“
(Kita Eichhörnli, Luzern)

 

Der Schritt zur Bildungskrippe

Als im April die Naturkita Villa Kunterbunt eröffnet und von Anfang an als Bildungskita geführt wurde, war schon klar, dass sich auch das Chinderhuus mit der „Praxisbezogenen Bildungsarbeit“ befassen wird. Im November 2014 durften wir mit dem Projekt starten.
Ursula Wiezel begleitete uns aktiv als Mentorin. Sie zeigte uns praxisbezogen, konkret und vor Ort wie Bildungsarbeit umgesetzt und weiterentwickelt werden kann. Zusammen mit Ursula Wiezel haben wir die Räume der Kita umgestaltet, so dass wir viele verschiedene Bildungsräume für die Kinder schaffen konnten.
Diese Bildungsräume wurden oder werden stets überprüft, ergänzt und optimiert um den Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht zu werden.

Den Morgenkreis gestalteten wir ebenfalls neu. Mit dem Ziel, dass täglich sämtliche Lern- und Bildungsräume benutzt werden können. Seither stellen wir im Morgenkreis neu den Kindern an Hand von „Raumkisten“ die verschiedenen Morgenangebote vor. Das Kind wählt selbständig mit Hilfe eines Billetts aus, wo es den Morgen gerne verbringen möchte. Pro Angebot können 3-4 Kinder teilnehmen. Die Aufgabe der Betreuungsperson liegt darin, die Kinder zu begleiten, Hilfestellung zu geben und durch Beobachtungen die Interessen und Stärken des Kindes festzustellen und die Angebote dementsprechend anzupassen und weiter zu entwickeln.

Auf Anraten von Ursula führen wir für jedes Kind ein Kinderportfolio. Wir dokumentieren darin das Kind anhand von Fotos, Lerngeschichten und Fragebogen. Seine Interessen, Stärken und Bedürfnisse werden somit festgehalten und sind neben der gezielten Arbeit mit dem Kind auch ein gutes Instrument für den Austausch mit den Eltern. Im Weiteren hat das Kind die Möglichkeit sein Tun und Handeln, sein Lernen und Ausprobieren zu verfolgen. Es kann sein Portfolio mit anderen Kindern oder seiner Bezugsperson anschauen und sich mit Ihnen Austauschen.

Wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sind nun auch die Teamsitzungen geworden. Wir besprechen Beobachtungen und Ideen und Optimierungsvorschläge. Das Beobachten ist nun ein wichtiger und wesentlicher Punkt, der uns hilft Informationen über den Entwicklungsstand, die Bedürfnisse und Interessen der einzelnen Kinder zu eruieren und adäquat darauf zu reagieren.

Fazit:

Die Räume in Bildungsräume aufzuteilen und darin mit kleinen Kindergruppen zu arbeiten hat unseren Alltag sehr bereichert.
Die Kinder sind seither sehr ins Spiel vertieft und schätzen es, dass ihre Spielangebote immer weiter entwickelt und ihren Interessen angepasst werden.
Der Morgenkreis ist ein fester Bestandteil in unserem Tagesablauf geworden. Die Kinder freuen sich jeden Tag auf neue Angebote und sind infolgedessen viel aufmerksamer und machen sich bewusst Gedanken auf wen oder welches Angebot sie sich einlassen möchten.
Unser Team hat die Herausforderung angenommen sich neu verstärkt an den Interessen und Themen der Kinder zu orientieren. Die daraus resultierende anspruchsvolle pädagogische Zielesetzung als Grundlage zu nehmen und dementsprechend zu Handeln. Jedes Teammitglied übernimmt Verantwortung für zwei wesentliche Formen in Bezug auf die Bildung, die verinnerlicht werden müssen. Die Gestaltung der Umwelt für das Kind und die Gestaltung der Interaktion mit dem Kind.
Wir haben diese Veränderungen mit Freude angenommen. Wir sind kompetent und mit viel Engagement von Ursula Wiezel begleitet worden und danken ihr für ihre Geduld, für ihre vielen Ideen in Bezug auf Aufbau und Umsetzung und ihr Vermögen vermeintlich schwieriges, einfach und gewinnbringend umzusetzen.

K&F KiTS GmbH
Team Chinderhuus Villa Kunterbunt Suhr

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